Donnerstag, 22. September 2011
Alsergrund
Zum Geburtstag haben T und ich zwei Bücher bekommen. Bücher über den 9. Bezirk.
Unseren Bezirk. Hier wohnen wir, hier arbeitet T und hier studiere ich.
Das erste Buch heißt Wien-Alsergrund – ZeitSprünge von Alfred Wolf. Das Buch ist voll von Vergleichen, was war früher, was ist heute. Mehr nebenbei lernt man über die Geschichte des Bezirks.
Das zweite Buch heißt Wiens 9. Bezirk in alten Fotografien – Alsergrund. Die Kapitel beschreiben die einzelnen Teile/Vorstädte des Bezirks in Bildern und wenig Text.
Beide Bücher gemeinsam ergänzen sich perfekt.
Bevor ich die Bücher gelesen habe, hatte ich offensichtlich keine Ahnung von der Bedeutung des 9. Bezirks. Obwohl es eigentlich auf der Hand liegt … hier ist das AKH, der Uni Campus, die WU, die Nationalbank, die Volksoper … uvm.
Donnerstag, 11. August 2011
The Pie Factory
Mittwoch, 16. März 2011
Offener Bücherschrank
Es geht um den kostenlosen Austausch von Büchern im öffentlichen Raum und natürlich auch um die Entkommerzialisierung.
Das ganze funktioniert so, dass man dort hingeht, Bücher reinstellt und/oder Bücher entnimmt. Es wird darum gebeten, wenn man Bücher reinstellt, dass man Pickerl draufklebt um zu kennzeichnen, dass diese Bücher nicht mehr für den Verkauf bestimmt sind (Pickerl sind im Schrank).
Auf jeden Fall finde ich diese öffentlichen Bücherregale ganz toll und jetzt wird auch noch eines quasi vor meine Haustüre gesetzt!
Bisher gibt es sie im 7ten Bezirk (Westbahnstraße Ecke Zieglergasse) und im 16ten Bezirk (Brunnenmarkt, Grundsteingasse). Ab 31. März kommt der dritte Bücherschrank auf den Zimmermannplatz (9ter Bezirk).
Dienstag, 15. Februar 2011
Spaziergang Wien 9
Wir beginnen nicht ganz im 9ten bei der Station Schottentor und sehen uns aus einiger Entfernung das Hauptgebäude der Universität Wien an. Obwohl das Gebäude bei vielen nicht nur positive Gefühle weckt ist es ein ausgesprochen schönes Gebäude und das muss man sich manchmal wieder bewusst machen.
Dann die Universitätsstrasse stadtauswärts vorbei an der Votivkirche (die schon oft für den Stephansdom gehalten wurde), am NIG (Neues Institutsgebäude) bis zur Garnisongasse.
An der Ecke Universitätsstrasse/Garnisongasse steht das Hosenträgerhaus von Otto Wagner. Die Fassadengliederung ist namensgebend für das Gebäude. Wenn man weiter der Universitätsstrasse/Alserstrasse folgt kommt man zum Gebäude der Österreichischen Nationalbank und zum AAKH (Altes AKH bzw. Universitäts Campus). Hinter dem Uni Campus liegt der Narrenturm in dem sich das Pathologisch-Anatomische Museum (Pathologie Museum) befindet.
Dieser Spaziergang führt allerdings in die Garnisongasse, vorbei am Albert Schweitzer Haus (Evangelisches Studentenheim) und dann in die Van Swieten Gasse, zur Währingerstrasse. Vorbei am Institut francais de Vienne in die Strudelhofgasse (nicht weit von der US-Botschaft) und die wunderbare, sehenswerte Strudelhofstiege hinunter.
In die Liechtensteinstrasse, vorbei am Palais Liechtenstein und dann in Richtung Porzellangasse. Die Porzellangasse stadteinwärts folgend am Schauspielhaus Wien vorbei bis zur Berggasse. In der Berggasse ist das Sigmund Freud Museum und etliche Universitätsräumlichkeiten. Dann wird wieder in die Liechtensteistrasse abgebogen, kurz vor dem Wiener Deewan und dem Fresco Grill geht's in die Türkenstrasse am AAI (Afro-Asiatisches-Institut) und dem Café Afro vorbei zur Währingerstrasse.
Dort an der Ecke Währingerstrasse/Türkenstrasse ist auch gleich das Votivkino und mit Blick auf die Votivkirche geht's zurück zur Station Schottentor.
Montag, 20. Juli 2009
Donnerstag, 21. Mai 2009
Restaurant Dreiklang

Donnerstag, 7. Mai 2009
Fresco Grill

Liechtensteinstraße 10, 1090 Wien
Donnerstag, 30. April 2009
Coffee Shop #1 - Blue Orange

verschiedene Cokes, sogar Dr. Pepper, ein Frühstück zwischen 5 und 8,50€ und Muffins, Cookies, belgische Waffeln, Ben & Jerry's Eis,.... Montag, 26. Januar 2009
Der Wiener Deewan
Lichtensteinstraße 10, 1090 Wien (5 Minuten von U2 Schottentor oder div. Straßenbahnen) LINKPay as you wish
...ist das Motto dieses kleinen pakistanischen Restaurants in der Nähe des Schottentors. Jeden Tag gibt es ein Buffet bestehend aus verschiedenen Currys, vegetarisch und mit Fleisch, und Eintöpfen, Reis und Naan, Salat und einer Süßspeise. Getränke müssen extra bezahlt werden, auch wenn immer ein Krug mit Leitungswasser am Tisch steht, der regelmäßig aufgefüllt wird, zahlt es sich aus eines der köstlichen Lassis oder der verschiedenen Fruchtsäfte auszuprobieren. Hat man genug gegessen, zahlt man neben der Eingangstür an der Theke. Meist steht die Besitzerin selbst dort um zu kassieren und man bekommt schnell ein schlechtes gewissen, wenn man das Gefühl hat, nicht genug bezahlen zu wollen. Dieses Konzept scheint sehr gut zu funktionieren, dennoch ist ein Minimum von 3,50€ anzuraten. Persönlich gebe ich aber zu, dass zwischen 5€ und 7€ vielleicht angebrachter sind, wenn man sich zwei bis dreimal am Buffet sein Teller füllt, so ist dieses Restaurant immer noch billiger als viele andere in der Gegend.
Der Wiener Deewan ist ein kleines Restaurant mit einem Hauptraum oben, wo das Buffet ist, und einem weiteren kleinen Raum unten, wo man gemütlich sitzen kann. An der Wand befinden sich durchsichtige Plastiktafeln, die schon seit Jahren beschrieben wurden, wodurch man sich während dem Essen mit dem Lesen vieler Sprüche unterhalten kann. Hie und da finden im Deewan auch kulturelle Veranstaltungen wie zum Beispiel kleine Konzerte statt, die wir persönlich jedoch noch nicht besucht haben.
Aufpassen sollte man hier, wenn man länger als eine Stunde im Restaurant verbringt, da die starken Gewürze im Essen sich am Gewand und in den Haaren festsetzen und man noch länger den Geruch dieses Restaurants bei sich haben wird. Also nicht hingehen, wenn man noch einen wichtigen Termin vor sich hat ;-).
Fazit: Gutes, billiges Essen und freundliches Ambiete. Fast wie zu Hause bei Freunden!
geposted von J-Vienne
Anmerkung von N-Vienne: Ja, ich gebe zu, ich hab' einen Nachspeisen-Tick, aber hier sind die Nachspeisen wirklich lecker! Wenn man Griesbrei oder so mag. Manchmal esse ich NUR Nachspeise wenn ich herkomme :).
Donnerstag, 15. Januar 2009
Weltcafé
Schwarzspanierstraße 15 (hinter der Votivkirche), 1090 Wien (U2, div. Straßenbahnen) etwa 10 Minuten zu Fuß von der Hauptuni entfernt. LINK
Im Weltcafé trifft man sich. Nach dem ersten Semester an der Uni Wien kann man kaum im Weltcafé sitzen ohne, dass früher oder später jemand vorbei kommt, den man kennt. Vor allem im Sommer, wenn man draussen sitzen kann und die Leute an einem vorbei zu den Hörsälen am Campus eilen. Herrlich.
Ganz toll finde ich das Sonntags-Brunch. Man zahlt (seit neuestem nicht mehr 11€ sondern) 12,50€ und kann von 10-15 Uhr vom Buffet essen. Das zahlt sich wirklich aus. Unter der Woche kann ich die verschiedenen Frühstücksvarianten empfehlen oder als Mittagessen das Mittagsmenü oder die Süsskartoffel-Suppe. Die Suppen sind im Allgemeinen sehr lecker und wirklich sättigend. Genau das Richtige wenn's draussen so kalt ist wie im Moment. Die Suppen sind auch sehr preiswert. Es gibt eine sehr gute Auswahl an vegetarischen Gerichten!
Bei der Theke steht meistens mindestens ein Krug Wasser, wo man sich nach Durst und Laune bedienen kann. Was mir daran so sehr gefällt, ist dass im Wasser Orangenscheiben sind - das sieht so nett aus und schmeckt ein bisschen nach Orange. Apropos Getränke! Meine Studienkollegen trinken immer den Birnensaft, auch sehr lecker, aber besser gespritzt bestellen, der ist nämlich mächtig süss! Und ich liebe die Trinkschokolade – dickflüssig und bitter (Nachzuckern kann man am Tisch). Fazit: Die Preise sind okay, die Qualität auch und Bio und Fairtrade ist es auch.Die Kellner und Kellnerinnen sind lustig und sehr nett. Manchmal muss man länger warten wenn viel los ist, das kann nerven wenn man bloss zahlen will und es kommt keiner daher und man hat's eilig. Aber da kenne ich schlimmere Orte.
Zur Ausstattung sei noch kurz erwähnt: links vom Eingang gibt es Sofas und niedrige Tische, die Sofas sind zwar bequem, aber wenn man essen will ist es dort eher unpraktisch. Rechts vom Eingang sind normale Esstische, dort kann man zwar nicht so gut herumlungern, aber eben essen. Ein guter Ort um Stunden dort zu verbringen und nette/schräge Leute kennenzulernen.
Zum üblichen Raucher//Nichtraucher-Problem: Es gibt einen Nichtraucherbereich, aber der ist nicht wirklich getrennt. Es handelt sich mehr um eine unsichtbare Linie, als um eine tatsächliche Trennung. Zum Leidwesen aller hält sich der Rauch nicht daran.
Einziger Minuspunkt: manchmal ist die Musik bei den Sofas so laut, dass man sein Gegenüber kaum versteht – aber angeblich habe nur ich das Problem. Trotzdem sollte es erwähnt werden.
gepostet von N-Vienne



