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Donnerstag, 22. September 2011

Alsergrund

Man kann nie genug über Wien wissen …
Zum Geburtstag haben T und ich zwei Bücher bekommen. Bücher über den 9. Bezirk.
Unseren Bezirk. Hier wohnen wir, hier arbeitet T und hier studiere ich.


Das erste Buch heißt Wien-Alsergrund – ZeitSprünge von Alfred Wolf. Das Buch ist voll von Vergleichen, was war früher, was ist heute. Mehr nebenbei lernt man über die Geschichte des Bezirks.


Das zweite Buch heißt Wiens 9. Bezirk in alten Fotografien – Alsergrund. Die Kapitel beschreiben die einzelnen Teile/Vorstädte des Bezirks in Bildern und wenig Text.


Beide Bücher gemeinsam ergänzen sich perfekt.
Bevor ich die Bücher gelesen habe, hatte ich offensichtlich keine Ahnung von der Bedeutung des 9. Bezirks. Obwohl es eigentlich auf der Hand liegt … hier ist das AKH, der Uni Campus, die WU, die Nationalbank, die Volksoper … uvm.

Donnerstag, 11. August 2011

The Pie Factory

Spitalgasse 15, 1090 Wien (5, 33, 43, 44 bei der Station Lange Gasse und dann ~5 Minuten gehen) LINK



Die Pie Factory ist ein sehr süßer Laden. Gegenüber vom Uni Campus. 
T hat mir vor einer Ewigkeit davon erzählt und wollte unbedingt mit mir hingehen, aber irgendwie haben wir's bis jetzt nicht gemeinsam hingeschafft.
Also war ich mit J dort. Zuerst haben wir uns die Bäuche vollgeschlagen mit Köstlichkeiten am Yppenplatz und dann – auf der Suche nach Süßem – sind wir zur Pie Factory gefahren.

Es gibt dort eigentlich hauptsächlich pikante Pies – die ich leider noch nicht gekostet habe, aber das werde ich nachholen!
Allerdings lassen die süßen Pies einem auch schon das Wasser im Mund zusammenlaufen. Obwohl wir schon total satt waren und nur noch einen kleinen Happen wollten mussten wir 2 Pies nehmen (je ungefähr 8-10cm Durchmesser). Ich hatte einen Marillen-Ingwer-Kardamom Pie und J hatte einen Schokolade-Makadamia Pie.
Beide waren phänomenal gut und wir mussten vor Zuckerschock und Überfüllung beinahe k*****.
Weil wir natürlich alles aufessen mussten obwohl uns ja schon vorher schlecht war :).

Wir haben uns dann gleich einen Termin fürs Fitness-Center am nächsten Morgen ausgemacht um alles was wir zu uns genommen haben wieder abzubauen – haben wir niiiiie im Leben geschafft auch nur annähernd die Masse an Kalorien zu verbrennen mit den paar Stunden Fitness-Programm.

Geil wars trotzdem. Das Essen.

Achja, innen sieht die Pie Factory ganz loftig aus und seeehr sauber. Es erinnert mich an eine Mischung aus New Yorker und britischen Ziegelbauten. Um in bester Hipster-Manier zu sagen "Brooklyn meets London" oder so ähnlich ;).
Die Bedienung war auch wirklich sehr nett und, obwohl es eigentlich als Take-Away konzipiert ist, kann man dort hervorragend sitzen und völlern – man kann sich seine Eroberung natürlich auch mit auf den Campus nehmen und gemütlich picknicken.

Leider ist am Wochenende geschlossen. Unter der Woche ist von 11-18 Uhr, Freitags bis 17 Uhr geöffnet.

Mittwoch, 16. März 2011

Offener Bücherschrank

Der Offene Bücherschrank ist eine ganz tolle Initiative, die (wie so oft hier in Wien) von Privatpersonen organisiert, gepflegt und bezahlt wird.

Es geht um den kostenlosen Austausch von Büchern im öffentlichen Raum und natürlich auch um die Entkommerzialisierung.
Das ganze funktioniert so, dass man dort hingeht, Bücher reinstellt und/oder Bücher entnimmt. Es wird darum gebeten, wenn man Bücher reinstellt, dass man Pickerl draufklebt um zu kennzeichnen, dass diese Bücher nicht mehr für den Verkauf bestimmt sind (Pickerl sind im Schrank).

Auf jeden Fall finde ich diese öffentlichen Bücherregale ganz toll und jetzt wird auch noch eines quasi vor meine Haustüre gesetzt!
Bisher gibt es sie im 7ten Bezirk (Westbahnstraße Ecke Zieglergasse) und im 16ten Bezirk (Brunnenmarkt, Grundsteingasse). Ab 31. März kommt der dritte Bücherschrank auf den Zimmermannplatz (9ter Bezirk).

Dienstag, 15. Februar 2011

Spaziergang Wien 9

Ein Spazier-Vorschlag durch den 9ten Bezirk:



Wir beginnen nicht ganz im 9ten bei der Station Schottentor und sehen uns aus einiger Entfernung das Hauptgebäude der Universität Wien an. Obwohl das Gebäude bei vielen nicht nur positive Gefühle weckt ist es ein ausgesprochen schönes Gebäude und das muss man sich manchmal wieder bewusst machen.
Dann die Universitätsstrasse stadtauswärts vorbei an der Votivkirche (die schon oft für den Stephansdom gehalten wurde), am NIG (Neues Institutsgebäude) bis zur Garnisongasse.
An der Ecke Universitätsstrasse/Garnisongasse steht das Hosenträgerhaus von Otto Wagner. Die Fassadengliederung ist namensgebend für das Gebäude. Wenn man weiter der Universitätsstrasse/Alserstrasse folgt kommt man zum Gebäude der Österreichischen Nationalbank und zum AAKH (Altes AKH bzw. Universitäts Campus). Hinter dem Uni Campus liegt der Narrenturm in dem sich das Pathologisch-Anatomische Museum (Pathologie Museum) befindet.
Dieser Spaziergang führt allerdings in die Garnisongasse, vorbei am Albert Schweitzer Haus (Evangelisches Studentenheim) und dann in die Van Swieten Gasse, zur Währingerstrasse. Vorbei am Institut francais de Vienne in die Strudelhofgasse (nicht weit von der US-Botschaft) und die wunderbare, sehenswerte Strudelhofstiege hinunter.
In die Liechtensteinstrasse, vorbei am Palais Liechtenstein und dann in Richtung Porzellangasse. Die Porzellangasse stadteinwärts folgend am Schauspielhaus Wien vorbei bis zur Berggasse. In der Berggasse ist das Sigmund Freud Museum und etliche Universitätsräumlichkeiten. Dann wird wieder in die Liechtensteistrasse abgebogen, kurz vor dem Wiener Deewan und dem Fresco Grill geht's in die Türkenstrasse am AAI (Afro-Asiatisches-Institut) und dem Café Afro vorbei zur Währingerstrasse.
Dort an der Ecke Währingerstrasse/Türkenstrasse ist auch gleich das Votivkino und mit Blick auf die Votivkirche geht's zurück zur Station Schottentor.

Donnerstag, 21. Mai 2009

Restaurant Dreiklang

Wasagasse 28, 1090 Wien (7 Minuten zu Fuß von U2 Schottentor, 37, 40, 41 Schwarzspanierstraße) Link


Mitten im 9. Bezirk versteckt sich ein kleines Restaurant mit dem musikalischen Namen Dreiklang. Es ist kein Musiklokal oder dergleich, nein, etwas ganz anderes! Es ist ein familiengeführtes Biorestaurant mit Heurigen-Charme. Das Interior ist eher rustikal bzw. gemütlich eingerichtet und vermittelt ein heimatliches Gefühl, dies wird auch durch die offene Küche vermittelt, wo man zu sehen kann, wie sein Essen zubereitet wird. Nur aus biologischen Zutaten versteht sich! Mein Spargelrisotto war nämlich eine richtige Vitaminbombe und die größe der Portion ließ alle Zweifel, ob gesundes Essen wirklich satt macht, verschwinden.
Ein guter Tipp sind hier die täglichen bzw. wöchentlichen Menüs, die zur Auswahl stehen. Je nach Wunsch kann mit Süßspeise und/oder Suppe bestellen, was dann maximal auf 9,80€ für drei Gänge kommt! Auch die Nachspeisen sind super gesund. Ich habe zum Beispiel Vollkorntopfennockerl auf ungezuckertem Erdbeerspiegel gegessen *lecker* Ein großes Frühstücksangebot gibt es auch von 9-12 und beim Trinken sollte man unbedingt einen Biosaft probieren, die schmecken wirklich gut und sind nochmal ein extra Schub an positiver Energie! Zugegeben, wer hier Essen geht, kommt schon auf seine 10-15€ mit Getränke und Nachspeise, aber in Zeiten wo Umweltschutz groß geschrieben wird, kann man ruhig einmal etwas mehr für biologisches Essen ausgeben. Es zahlt sich auch für die Geschmacksnerven aus!
Ein zusätzlicher Reiz dieses Restaurants sind die angebotenen Veranstaltungen. Unser Abendessen wurde zum Beispiel von einer Country-Folk-Band begleitet, die die Stimmung in den kleinen Räumen ordentlich anheitzte. So lernten wir auch die Besitzerin des Restaurants kennen, die um eine Spende für diese Band bat. Ihr Mann ist der Koch, sie hilft beim Servieren und übernimmt den Kontakt zu den Kunden. In symphatischem Dialekt plauderte sie mit uns über das Restaurant und interessierte sich für unsere Meinung zu dem Ambiente. Irgendwie hab mich richtig wohl dort gefühlt und das lag bestimmt nicht nur an dem gesunden Essen....

by J-Vienne

Donnerstag, 7. Mai 2009

Fresco Grill


Liechtensteinstraße 10, 1090 Wien 


(U2 Schottentor, D, 1, 37,38,40,41,42,43,44 und 3A, 40A alle in einer Entfernung von 10 Minuten zu Fuß) LINK


Das Fresco Grill ist gleich neben dem Deewan. Deshalb habe ich es noch nie bemerkt – mein Blick war immer schon starr auf den Deewan gerichtet (Tunnelblick). Schande über mich!
Für Leute die gerne Tacos und Burritos essen ist dieser Laden genau das Richtige.
Ich hab einen vegetarischen Burrito (4,50€) zum Frühstück gegessen (ca. 12:00) und meine Mittwochs-Begleitung namens P. hat einen Chicken-Burrito (5,50€) gegessen. Der Burrito (=Teigflade) wird gefüllt mit gelbem Reis, hellen oder dunklen Bohnen (wie man will), Salat, Tomaten, Zwiebel, Guacamole und Sauerrahmsauce. Man kann eigentlich alles selber aussuchen – richtig amerikanisch, hat man mir erklärt – was für Leute die keine Tomaten mögen bestimmt von Vorteil ist.
Diese tolle, gefüllte Teigflade wird dann gekonnt gefaltet und gerollt und dann in einen Kontaktgrill/Toaster/Plattendings gesteckt und angeknuspert und richtig versiegelt. Dann kommt der Burrito in Alufolie und überreicht. Aus der Folie wird er dann sehr schnell wieder ausgepackt und gegessen. Den Vorgang mit den Tacos konnte ich leider nicht so minuziös (bzw. garnicht) beobachten weil ich da in meinen Burrito vertieft war.
Nach einem Burrito war ich so satt dass ich nichtmal eine Nachspeise essen konnte!!! Wobei es beim Fresco Grill anscheinend sowieso keine Nachspeisen gibt. Nur Kaffee, kein Kuchen.
Zum Lokal selbst – es ist im Prinzip ein Fastfood-Lokal, also nicht sehr gemütlich, allerdings gibt es eine Stiege auf eine Galerie und das ist schon bequemer als im Schaufenster zu sitzen.
Die Musik war sehr cool! Lustige spanisch-sprachige Lieder mit/im Mariachi-Style für ein bisschen Mexiko-Flair.
Aber ohne Nachspeise hält mich dort trotzdem nichts länger als nötig. Möglicherweise der Kellner (heißt das so? Ich nenne ihn ab jetzt BurritoKing), der war nämlich sehr nett – zuerst dachte ich er wäre schlecht gelaunt und doof, aber er hat sich als ganz normaler freundlicher BurritoKing herausgestellt. Mit einem lustigen Akzent.

Wer also gerne schnelles, pseudo-mexikanisches Essen um angemessenes Geld haben will gehe zu Fresco Grill. Auf der Homepage kann man übrigens bestellen und da gibt es tolle Angebote für Studenten und Schüler und Stammkunden sowieso.

Mahlzeit! N-Vienne

Donnerstag, 30. April 2009

Coffee Shop #1 - Blue Orange

Das Blue Orange gibt es insgesamt 4 mal in Wien, ich stelle nun aber die zwei zentralsten vor:

Margaretenstraße 9, 4. Bezirk, zwischen Karlsplatz und Taubstummengasse (TU Nähe)
Alserbachstraße 1, 9. Bezirk, Straßenbahn 38, 37, 33, 5
LINK

Das besondere an diesen netten kleinen Cafes ist, dass es neben Koffein auch noch Kohlenhydrate gibt! Nämlich in Form von Bagels. Am besten also einen guten Kaffee zwischen 2 und 3,40€ (auch mit Geschmack möglich) und einen Bagel zwischen 2,80 und 4,90€. Es gibt auch Bionade oder
verschiedene Cokes, sogar Dr. Pepper, ein Frühstück zwischen 5 und 8,50€ und Muffins, Cookies, belgische Waffeln, Ben & Jerry's Eis,.... 
Zu empfehlen sind der Avocado Bagel, Humus Bagel, American Bagel,...äh, ja, das habe ich bis jetzt alles probiert. Ich bin mir aber sicher, dass die anderen auch zu empfehlen sind! Muffins sind besonders für Zuckersüchtige, da sie voll sind mit Schokolade oder Früchten und Zucker natürlich, das ganze dann auch noch warm serviert. Besser den Kaffee zu diesen Desserts nicht zuckern, da die Gefahr besteht, dass man dann den Muffin nicht mehr hinunter bekommt (ich spreche aus Erfahrung!)
Die Atmosphäre ist sehr nett in dem Lokal. Es gibt eine Raucher- und eine Nicht-Raucher-Zone, im Fernsehen läuft GoTv und die Musik im Hintergrund reicht von Jazz über Indie bis aktuelle Charts und klassischen Rock'n'Roll. Der Internetzugang ist einwandfrei und die KellnerInnen immer freundlich und meist schnell. Zeitschriften liegen zur freien Entnahme aus und man kann sich auch gut alleine hier beschäftigen. Im Sommer gibt es draußen Sitzmöglichkeiten, wobei dafür eher das Lokal im 9. zu empfehlen ist. 
Gezahlt wird hier an der Kassa, so wie in den Staaten also, und wer öfter kommt, sollte nach einer Kaffee- bzw. Bagelkarte fragen, jeder 10. ist gratis! Außerdem kann man sich auch Bagels ohne Belag mit nach Hause nehmen und Coffee 2 go gibt es auch. 
Insgesamt also ein netter Ort um zu lernen, einen Snack zu sich zu nehmen, oder einfach nur mit Freunden zu plaudern. Have a look!

by J-Vienne

Montag, 26. Januar 2009

Der Wiener Deewan

Lichtensteinstraße 10, 1090 Wien (5 Minuten von U2 Schottentor oder div. Straßenbahnen) LINK


Pay as you wish

...ist das Motto dieses kleinen pakistanischen Restaurants in der Nähe des Schottentors. Jeden Tag gibt es ein Buffet bestehend aus verschiedenen Currys, vegetarisch und mit Fleisch, und Eintöpfen, Reis und Naan, Salat und einer Süßspeise. Getränke müssen extra bezahlt werden, auch wenn immer ein Krug mit Leitungswasser am Tisch steht, der regelmäßig aufgefüllt wird, zahlt es sich aus eines der köstlichen Lassis oder der verschiedenen Fruchtsäfte auszuprobieren. Hat man genug gegessen, zahlt man neben der Eingangstür an der Theke. Meist steht die Besitzerin selbst dort um zu kassieren und man bekommt schnell ein schlechtes gewissen, wenn man das Gefühl hat, nicht genug bezahlen zu wollen. Dieses Konzept scheint sehr gut zu funktionieren, dennoch ist ein Minimum von 3,50€ anzuraten. Persönlich gebe ich aber zu, dass zwischen 5€ und 7€ vielleicht angebrachter sind, wenn man sich zwei bis dreimal am Buffet sein Teller füllt, so ist dieses Restaurant immer noch billiger als viele andere in der Gegend.

Der Wiener Deewan ist ein kleines Restaurant mit einem Hauptraum oben, wo das Buffet ist, und einem weiteren kleinen Raum unten, wo man gemütlich sitzen kann. An der Wand befinden sich durchsichtige Plastiktafeln, die schon seit Jahren beschrieben wurden, wodurch man sich während dem Essen mit dem Lesen vieler Sprüche unterhalten kann. Hie und da finden im Deewan auch kulturelle Veranstaltungen wie zum Beispiel kleine Konzerte statt, die wir persönlich jedoch noch nicht besucht haben.

Aufpassen sollte man hier, wenn man länger als eine Stunde im Restaurant verbringt, da die starken Gewürze im Essen sich am Gewand und in den Haaren festsetzen und man noch länger den Geruch dieses Restaurants bei sich haben wird. Also nicht hingehen, wenn man noch einen wichtigen Termin vor sich hat ;-).

Fazit: Gutes, billiges Essen und freundliches Ambiete. Fast wie zu Hause bei Freunden!

geposted von J-Vienne

Anmerkung von N-Vienne: Ja, ich gebe zu, ich hab' einen Nachspeisen-Tick, aber hier sind die Nachspeisen wirklich lecker! Wenn man Griesbrei oder so mag. Manchmal esse ich NUR Nachspeise wenn ich herkomme :).

Donnerstag, 15. Januar 2009

Weltcafé

Schwarzspanierstraße 15 (hinter der Votivkirche), 1090 Wien (U2, div. Straßenbahnen) etwa 10 Minuten zu Fuß von der Hauptuni entfernt. LINK


Im Weltcafé trifft man sich. Nach dem ersten Semester an der Uni Wien kann man kaum im Weltcafé sitzen ohne, dass früher oder später  jemand vorbei kommt, den man kennt. Vor allem im Sommer, wenn man draussen sitzen kann und die Leute an einem vorbei zu den Hörsälen am Campus eilen. Herrlich.


Ganz toll finde ich das Sonntags-Brunch. Man zahlt (seit neuestem nicht mehr 11€ sondern) 12,50€ und kann von 10-15 Uhr vom Buffet essen. Das zahlt sich wirklich aus. Unter der Woche kann ich die verschiedenen Frühstücksvarianten empfehlen oder als Mittagessen das Mittagsmenü oder die Süsskartoffel-Suppe. Die Suppen sind im Allgemeinen sehr lecker und wirklich sättigend. Genau das Richtige wenn's draussen so kalt ist wie im Moment. Die Suppen sind auch sehr preiswert. Es gibt eine sehr gute Auswahl an vegetarischen Gerichten!

Bei der Theke steht meistens mindestens ein Krug Wasser, wo man sich nach Durst und Laune bedienen kann. Was mir daran so sehr gefällt, ist dass im Wasser Orangenscheiben sind - das sieht so nett aus und schmeckt ein bisschen nach Orange. Apropos Getränke! Meine Studienkollegen trinken immer den Birnensaft, auch sehr lecker, aber besser gespritzt bestellen, der ist nämlich mächtig süss! Und ich liebe die Trinkschokolade – dickflüssig und bitter (Nachzuckern kann man am Tisch). Fazit: Die Preise sind okay, die Qualität auch und Bio und Fairtrade ist es auch.Die Kellner und Kellnerinnen sind lustig und sehr nett. Manchmal muss man länger warten wenn viel los ist, das kann nerven wenn man bloss zahlen will und es kommt keiner daher und man hat's eilig. Aber da kenne ich schlimmere Orte.

Zur Ausstattung sei noch kurz erwähnt: links vom Eingang gibt es Sofas und niedrige Tische, die Sofas sind zwar bequem, aber wenn man essen will ist es dort eher unpraktisch. Rechts vom Eingang sind normale Esstische, dort kann man zwar nicht so gut herumlungern, aber eben essen. Ein guter Ort um Stunden dort zu verbringen und nette/schräge Leute kennenzulernen.

Zum üblichen Raucher//Nichtraucher-Problem: Es gibt einen Nichtraucherbereich, aber der ist nicht wirklich getrennt. Es handelt sich mehr um eine unsichtbare Linie, als um eine tatsächliche Trennung. Zum Leidwesen aller hält sich der Rauch nicht daran.


Einziger Minuspunkt: manchmal ist die Musik bei den Sofas so laut, dass man sein Gegenüber kaum versteht – aber angeblich habe nur ich das Problem. Trotzdem sollte es erwähnt werden.


gepostet von N-Vienne