Donnerstag, 22. September 2011
Alsergrund
Zum Geburtstag haben T und ich zwei Bücher bekommen. Bücher über den 9. Bezirk.
Unseren Bezirk. Hier wohnen wir, hier arbeitet T und hier studiere ich.
Das erste Buch heißt Wien-Alsergrund – ZeitSprünge von Alfred Wolf. Das Buch ist voll von Vergleichen, was war früher, was ist heute. Mehr nebenbei lernt man über die Geschichte des Bezirks.
Das zweite Buch heißt Wiens 9. Bezirk in alten Fotografien – Alsergrund. Die Kapitel beschreiben die einzelnen Teile/Vorstädte des Bezirks in Bildern und wenig Text.
Beide Bücher gemeinsam ergänzen sich perfekt.
Bevor ich die Bücher gelesen habe, hatte ich offensichtlich keine Ahnung von der Bedeutung des 9. Bezirks. Obwohl es eigentlich auf der Hand liegt … hier ist das AKH, der Uni Campus, die WU, die Nationalbank, die Volksoper … uvm.
Samstag, 7. Mai 2011
Stadtbahnbögen
Nun gibt es diese Lokale zwischen den U6 Stationen Alserstrasse und Thaliastrasse …
Die Lage ist ausgezeichnet, direkt am Gürtel, leicht erreichbar etc. (mehr fällt mir hier eigentlich nicht ein).
Ich möchte mich eigentlich auf 3 Lokale beschränken, die da wären B72, Chelsea und Rhiz. Für den Connoisseur vermutlich durchaus unterschiedliche Lokale mit ganz eigenem Flair, Charme, Stil und daher auch unterschiedlichem Publikum. Für mich sind alle gleich.
Letzes Wochenende habe ich es im Selbstversuch gewagt die genannten Lokale selbst zu besuchen.
Das klingt jetzt total hochgestochen … das Spiel war in jedes Lokal zu gehen, ein Getränk zu konsumieren, Leute abchecken, Musik abchecken, möglichst viel Lästern und weiter. Dann wieder zurück. Dann wieder zurück. Ein endloser Kreis der im Café Concerto (Lärchenfeldergürtel) sein Ende nahm.
Also meine Beobachtungen:
Gesoffen wird in allen Lokalen über die Maße, gestunken und gebaggert auch. Die Musik ist, mit leichten, dezenten Variationen, überall ziemlich gleich (ob gut oder schlecht, das war bei jedem Besuch anders).
Die Leute sind eher entsetzlich. Unglaublich uninteressant, selbstverliebt und oberflächlich.
Natürlich darf man sich keine tiefgründigen Gespräche in einem Gürtelbogenlokal erwarten (ich erwarte mir ja nicht einmal ein Mindestmaß an Höflichkeit), aber derartige Lulli-Gesichter und Zombie-Existenzen sind schon eher was für Gruselfilme als für eine Samstag-Nacht-Realtität.
Das Spiel war trotzdem lustig und die Bögen bieten eine interessante Architektur.
PS: Konzerte sind natürlich eine Ausnahme … da gelten keine normalen Ausgeh-Regeln.
Montag, 8. November 2010
Albertina
Täglich 10-19 Uhr geöffnet, Mittwochs bis 21 Uhr. LINK
Ich war heute zum ersten Mal in meinem Leben in der Albertina. Schockierend ist das. Seit 2-3 Jahren hatte ich schon vor mal hinzugehen. Jetzt hat die Uni es geschafft und ich war dort.
Ich soll für eine Lehrveranstaltung einen Aspekt der aktuellen Ausstellung von William Kentridge auf "Inszenierte Räume" untersuchen. Der Anlass war gerade gut genug um hinzugehen.
Und es war fantastisch! Klassizistische Bauten sind ja sonst nicht so mein Ding, aber irgendwie haben sie für mich heute eine neue Berechtigung erfahren.
Die Prunksäle waren sehr eindrucksvoll und erstaunlich gemütlich. Die Tapete, die Farben, die Teppiche und die Möbel. Unglaublich schön.
Für die Ausstellungen muss man sich unbedingt viiel Zeit nehmen. Die einzelnen Austellungen sind so umfangreich, dass man die Inhalte bei einem Besuch kaum aufnehmen kann. Man kann aber zwischendurch pausieren – bei der Kassa bekommt man Armbänder mit denen kann man einen Tag lang ein und aus gehen.
Für Studenten gibt es außerdem ein Albertina-Semesterticket um 15€, während eine Tageskarte 7€ kostet. Für Erwachsene kostet der Eintritt 9,50€ und für Senioren 8€. Kinder und Jugendliche bis 19 kommen gratis rein.
Nachdem ich mir die Ausstellung angesehen habe, hab ich beschlossen sie mir an einem anderen Tag nochmal anzusehen und hab mir ein Semesterticket geholt – dafür hab ich den Tageseintritt zurückerstattet bekommen. Das war sehr nett.
LINK zur Ausstellung die ich besucht habe. Der Ausstellungskatalog kostet 29€.
Freitag, 15. Januar 2010
Wusel-Puzzel
Das ist so ein Papierwaren- und Klumpert-Geschäft. Genau nach meinem Geschmack also.
Und wie wir dort so gestöbert haben entdecke ich das ultimative Wien-Wusel-Puzzle.
Natürlich gibt es diese Art Puzzle auch von anderen Städten. LINK zum Vertrieb
Ja, ich hab's gekauft und nein, es ist nicht für mich. Ich werde es meine Mama schenken. Sie puzzelt gerne und braucht ein bisschen "Wien-lieb-hab"-Hilfe. Schade, dass ich es nicht vor Weihnachten entdeckt habe. Leider gibt es bei Sax&Co jetzt bloß noch Dublin und Hamburg, man muss sich also die Wahl-Stadt im Internet bestellen (siehe Link).
Mittwoch, 19. August 2009
Montag, 20. Juli 2009
Montag, 8. Juni 2009
MQW


Mittwoch, 11. März 2009
Palmenhaus
Im Burggarten, hinter der Albertina (U1/U2/U3/U4 Karlsplatz, Volkstheater oder Stephansplatz und div. Ringstraßenbahnen) LINK
An einem schönen Frühlings- oder Sommertag sollte man unbedingt einmal ins Palmenhaus gehen und einen Kaffee, Saft oder ein Eis genießen. Oder sich zumindest dem selten so netten K&K-Feeling hingeben indem man einfach im Burggarten spazieren geht und es nur von außen betrachtet. Allerdings ist es dann vermutlich so verlockend, dass man doch auch etwas konsumiert. Das Palmenhaus hat Stil. Es ist geschmackvoll, es ist teuer und es ist das richtige für einen sonnigen Tag.

Ich war im Sommer mit einer Gruppe von Austauschstudenten dort frühstücken und das war wirklich eindrucksvoll. Wir mussten nicht selber bezahlen deshalb haben wir auch genüsslichst konsumiert. Die Preise sind nämlich teilweise ganz heftig, aber man zahlt eben auch für die Atmosphäre. Die Kaffeepreise sind aber okay – um die 3,20€. Allerdings halte ich ein Römerquelle 0.75 um 5,20 für einen schlechten Scherz.
Die Bedienung damals war etwas überfordert mit 20 verkaterten Stundenten die fast alle nach Frühstück und vor allem Kaffee gelechzt haben, aber sonst ist alles ganz reibungslos verlaufen und ich weiß bis heute nicht wie hoch die Rechnung im Endeffekt war.
Aber ich denke man geht unter normalen Umständen nicht wirklich ins Palmenhaus um dort ernsthaft zu konsumieren sondern weil man die Stimmung, Atmosphäre – den puren Luxus – genießen will und dazu reicht ein Saft 0.2 um 2,80€ auch.
Gebaut wurde das Palmenhaus übrigens in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurde 1901 um die Jugendstilelemente erweitert. Das Schmetterlinghaus ist ein Teil des ehemaligen Gewächshauses und ist auch sehenswert! Der Eintritt ins Schmetterlinghaus beträgt für Erwachsene 5,50€, für Senioren 5€, für Schüler/Lehrlinge/Studenten 4,50€ und für Kinder ab 3 Jahren 3€.
von N-Vienne
Foto(s) von thmsprbr
Montag, 26. Januar 2009
DAS Donau

Wien’s bestgehütetes Geheimnis
Das Donau ist eines jener Lokale, das man nur findet, wenn man es schon kennt oder jemanden bei sich hat der es kennt. Wer nicht dieses Glück hat wird vermutlich einige Male an der unscheinbaren Eingangtür vorbeilaufen und sich wundern, ob er sich nicht in der Adresse geirrt hat. Dieses Lokal hat nämlich weder ein Schild, das anzeigt, dass sich hier etwas befindet, noch eine sehr einladende Tür, die auf eine interessante Lokation hindeutet. Einzig und allein die tiefen Bassklänge könnten dies andeuten. Die Tür sieht aus wie die einer verlassenen Lagerhalle und die Fenster sind verriegelt, kein einladendes Plätzchen also um den Abend zu verbringen???
Falsch gedacht! Was sich so gut versteckt, kann nur ein Geheimtipp sein und so ist es auch beim Donau! Eine ehemalige Synagoge wurde hier zu einem Unterground-Elektronik-Schuppen umfunktioniert, der regelmäßig DJs aus der Szene hosted. Die Musik läuft hier jedoch nicht ganz als Hauptattraktion ab, ist aber auch nicht nur für den Hintergrund gedacht, viel mehr trägt sie ganz speziell zu der Atmosphäre des Lokals bei. Ein anderes Merkmal des Donau sind die Visuals, die täglich wechseln! Hierbei werden verschiedenste Motive an die Wand projeziert (die angemerkt, ohne diese Visuals wirklich wie eine abgefuckte Lagerhalle wirken würde) und legen alles in ein dunkles Zwielicht, das die Möglichkeit bietet im privaten Kreis der Freunde zu bleiben. Sitzgelegenheiten gibt es viele, besonders die alten Kinosessel an den Wänden sind sehr bequem und bieten dunkle Ecken zum Verstecken. In der Mitte befindet sich die Bar, bei der es regelmäßig zur Happy Hour (meist in der ersten Stunde nach Öffnung) die gut gemischten Cocktails zum halben Preis gibt! Allgemein sind die Getränkepreise jedoch auf das studentische Publikum angepasst und laden zu feucht-fröhlichen Abenden ein. Für das Leibliche wohl gibt es im Lokal selbst eine Wiener Würstlbude mit Käsekrainer und Frankfurter und einem richtigen Würstlstandlverkäufer. Das Personal ist hier im allgemeinen freundlich und so gut wie immer für Small Talk zu haben.
Sehenswert sind auf jeden Fall noch die Toiletten! Wir können zwar nur von den Damentoiletten sprechen, aber diese sind mit interessanten graphischen Designs von Decke bis Boden bemalt und sind vor allem bei höherem Alkoholpegel ein besonders surreales Erlebnis.
Fazit: Das Donau bietet einen interessanten Abend mit Freunden und spricht bestimmt jeden Kunst und Musikliebhaber an. Unbedingt einmal Anschauen!
gepostet von J-Vienne





