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Montag, 14. März 2011

Viel fliegt nicht

Gestern habe ich mir die Ausstellung "Fliegende Klassenzimmer" im Architekturzentrum Wien (Museumsquartier) mit T angesehen.

Ich habe im Radio darüber gehört und mir sofort gedacht – Das muss ich sehen! Eine Ausstellung die eigentlich jeden Menschen, jede Person in Österreich auf die eine oder andere Art betrifft.

Für mich war die Ausstellung in 3 Subthemen gegliedert:
  • Ideologie trifft Klassenzimmer – Wie hat der Kommunismus die Schule als Raum gestaltet und wie ist das in der freien Marktwirtschaft gewesen?
  • Status Quo – Wie erleben Kinder heute den Klassenraum, die Schule und was würden sie ändern?
  • Paradeprojekte – Wer hat wo was wie anders gemacht und warum? Wie ist das anders sein?
Ich habe etwa 3 Stunden dort verbracht obwohl es nur einen Raum gibt. Die Ausstellung ist sehr interaktiv, mit vielen Interviews und Dokumentationen von Schulenprojekten. Man kann auch spielen und Sessel-Experimente probesitzen etc.

T und ich haben nachher sehr lange darüber nachgedacht wie unsere Schule, unsere Klasse war. Für T als linkshänder ist z.B. nicht unwichtig gewesen, dass das Licht eigentlich immer von Links kam – wodurch man sich selbst Schatten macht.
Mein Grundschul-/Volkschul-Lehrer hat sich offensichtlich etwas von anderen unterschieden. Der Lehrertisch stand nicht am Kopfende sondern hinten links. Wir haben auch oft die Tische umgestellt und sind in alle denkbaren Richtungen gesessen. Soweit ich mich erinnere war die Tafel nicht der Mittelpunkt unserer Konzentration.
Im Gymnasium war dann alles sehr klassisch frontal und so wie überall auch.

Die Ausstellung läuft noch bis 30. Mai 2011.