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Samstag, 7. Mai 2011

Stadtbahnbögen

Heute ist mal wieder Samstag und die Frage nach dem Lokal in das man gehen will (wenn man das Haus überhaupt verlassen will und nicht zu einer ultra-coolen Party eingeladen ist) stellt sich einem/r.

Nun gibt es diese Lokale zwischen den U6 Stationen Alserstrasse und Thaliastrasse …
Die Lage ist ausgezeichnet, direkt am Gürtel, leicht erreichbar etc. (mehr fällt mir hier eigentlich nicht ein).
Ich möchte mich eigentlich auf 3 Lokale beschränken, die da wären B72, Chelsea und Rhiz. Für den Connoisseur vermutlich durchaus unterschiedliche Lokale mit ganz eigenem Flair, Charme, Stil und daher auch unterschiedlichem Publikum. Für mich sind alle gleich.
Letzes Wochenende habe ich es im Selbstversuch gewagt die genannten Lokale selbst zu besuchen.
Das klingt jetzt total hochgestochen … das Spiel war in jedes Lokal zu gehen, ein Getränk zu konsumieren, Leute abchecken, Musik abchecken, möglichst viel Lästern und weiter. Dann wieder zurück. Dann wieder zurück. Ein endloser Kreis der im Café Concerto (Lärchenfeldergürtel) sein Ende nahm.

Also meine Beobachtungen:
Gesoffen wird in allen Lokalen über die Maße, gestunken und gebaggert auch. Die Musik ist, mit leichten, dezenten Variationen, überall ziemlich gleich (ob gut oder schlecht, das war bei jedem Besuch anders).
Die Leute sind eher entsetzlich. Unglaublich uninteressant, selbstverliebt und oberflächlich.
Natürlich darf man sich keine tiefgründigen Gespräche in einem Gürtelbogenlokal erwarten (ich erwarte mir ja nicht einmal ein Mindestmaß an Höflichkeit), aber derartige Lulli-Gesichter und Zombie-Existenzen sind schon eher was für Gruselfilme als für eine Samstag-Nacht-Realtität.

Das Spiel war trotzdem lustig und die Bögen bieten eine interessante Architektur.

PS: Konzerte sind natürlich eine Ausnahme … da gelten keine normalen Ausgeh-Regeln.

Donnerstag, 31. März 2011

Das Einhorn

Joanelligasse 7, 1060 Wien (U3 Neubaugasse, U4 Kettenbrückengasse oder 13A, 14A, 59A) LINK

Zum ersten Mal war ich im Einhorn vor etwa … 2-3 Jahren. I, eine Freundin von der Uni hat mich in dieses Lokal gebracht – vollkommen entsetzt, dass ich es noch nicht gekannt habe. Und so waren wir Samstag abends dort und ich hab einen Saft nach dem anderen getrunken und sie hat ein Bier nach dem anderen getrunken und wir haben Kette geraucht und die Welt verstanden.
Der Kellner hat mich damals etwas belustigt angesehen als ich einen Saft bestellt habe – passt ja auch wirklich nicht in dieses Lokal und zu Samstag Abend.
Seit diesem Tag weiß ich wo das Einhorn ist und habe mich in die wunderbare Tapete und die angenehme Stimmung dort verliebt.
Die anderen Gäste sind meist sehr okay, sehr interessant, sehr witzig. Die Musik ist gut (!) und die Kellner bzw. Typen hinter der Bar sind auch sehr okay.

Vor kurzem hat M dort seinen Geburtstag gefeiert und ein ganzes Picknick ins Einhorn mitgebracht. Leider bin ich direkt von einer anderen Geburtstagsfeier, mit Burger essen und  4-5 verschiedene Desserts (ich musste alle probieren), gekommen …

Bild von Google-Suche/Flickr. 

Mittwoch, 2. März 2011

Café Europa

EUROPA – Zollergasse 8, 1070 Wien (5-10 Minuten von U3 Neubaugasse oder 13A) LINK


Das Café Europa ist offenbar (stellt sich in Gesprächen immer wieder heraus) relativ umstritten. Ist es jetzt "cool" oder "total scheiße" oder "geht so"? Man wird sehr oft abgestempelt und in eine Schublade gesteckt wenn man jemandem vorschlägt sich dort zu treffen.
"Weil dort gehen ja nur die "Bobos" hin." In Wien sind Bobos relativ junge, gut-verdienende Individuen aus einer bürgerlichen Familie, die aber politisch linke Tendenzen haben. Man könnte auch sagen Werber, Ökos, Kreative … aber das ginge zu weit. Besondere Merkmale: Fahrrad, Schal (immer), mittel-teures Gewand. Eigentlich nicht so schlimm also. Irgendwie. Es will halt niemand dazugehören zu dieser Gruppe.

Wie auch immer … das Café Europa ist also ein Sammelpool (neben dem Brunnenmarkt und dem Naschmarkt) für derartige Individuen und deshalb möchte niemand zugeben, dass er/sie das Lokal eigentlich mag.
Also ich mag es.
Das Sonntagsbuffet (~11€) ist hervorragend ausgestattet mit Käse, Wurst, Salaten, frischem Gemüse und Obst, Joghurt und Müslis und verschiedenen Broten. Unter der Woche kostet das Frühstück, je nach Wahl, zwischen 4,50€ und 8,30€.
Kaffee ist gut und der Preis durchschnittlich – Melange 2,60€, Milchkaffee 2,80€. 
Sehr empfehlen kann ich die Limonana um 3,80€  – Getränk aus Zitrone, Zucker und Minze, eigentlich ein Virgin-Cocktail.

Sehr empfehlen kann ich auch das Baguette mit gebratener Hühnerbrust um 6,50. Das ist gigantisch groß und so gefüllt mit Inhalt, dass es kaum essbar ist … ich habe nachher immer überall auf meinem Kopf Avokado-Reste aber geschmeckt hat es phantastisch.
Außerdem hat man als Vegetarier auch verschiedene Speisen zur Auswahl und nicht (wie so oft) nur eine – das ist der gute Aspekt von Bobo-Hochburgen.

Unter tags ist es ein angenehmes Café in dem man gemütlich stunden verbringen kann und abends ist es eine bar in der man jede Menge der oben genannten Individuen beobachten kann. Demnach ist es einfach sehr unterhaltsam. Die Kellner sind bisher immer ausgesprochen freundlich gewesen.

Die Musik im Lokal variiert sehr stark … Vormittags war meistens so ganz leise sowas wie Fahrstuhl-Latino-Jazz, Nachmittags ganz unterschiedliche Stile und Abends fetziger eben.

Soviel zum umstrittenen Café Europa.

Bild von der Website des Lokals (siehe Link ganz oben).

Montag, 8. Juni 2009

MQW

Museumsplatz 1, 1070 Wien (U2 Museumsquartier oder U2/U3 Volkstheater, div. Straßenbahnen)


(c) Rupert Steiner, MQ E+B GesmbH



Das ist jetzt vielleicht nicht fair und nicht korrekt und nur meine eigene, entsetzte, wütende, aufgebracht, unerhörte, traurige Meinung.

Das MuseumsQuartier stinkt! Es stinkt nach Heuchelei.
Gestern (Sonntag) war ich mit T. in der Nacht spazieren. T. wollte Mango-Lassi also auf zum MQ…
Da stehen wir dann in der Mariahilferstraße vor verschlossenen Türen… HÄ?
Ich kenn' mich nicht aus. Aufklärung: Damit die Bewohner des MQ in der Nacht nicht gestört werden, wurde beschlossen die Eingänge zu schließen. Nicht ALLE Eingänge, sondern nur bestimmte, der Haupteingang ist weiters die ganze Nacht offen und der Eingang Richtung Burggasse auch.
Außerdem ist es untersagt selbstmitgebrachte Getränke dort zu konsumieren. HÄÄÄÄÄ???
Was sind das für Menschen die im MQ wohnen und nicht damit rechnen dass es laut wird/ist?
Und warum sollte ich meine eigenen Getränke nicht mitnehmen und trinken dürfen? Ich darf ja auch am Europaplatz und am Heldenplatz meine eigenen Getränke trinken. Ich darf in den Öffis meine eigenen Getränke trinken.
Das MQ kann mich mal. Das ist so typisch – da wird in Wien etwas richtig tolles aufgebaut, etwas richtig einzigartiges und dann wird es irgendwann eingeschränkt und ist nicht mehr ganz so toll. Dann wird es weiter und weiter eingeschränkt bis es richtig doof ist. Und so geht das weiter. Immer weiter. Weil ein paar Bobos im MQ wohnen…
Dabei war ich immer so stolz auf das MQ :(

von N
P.S. Aufgrund der großen Aufregung meinerseits bitte ich darum wahrscheinliche Rechtschreib- usw. Fehler zu entschuldigen. Danke ;).

Nachtrag: Gerade entdeckt: Standard-Artikel zum Thema! LINK

Donnerstag, 30. April 2009

Coffee Shop #1 - Blue Orange

Das Blue Orange gibt es insgesamt 4 mal in Wien, ich stelle nun aber die zwei zentralsten vor:

Margaretenstraße 9, 4. Bezirk, zwischen Karlsplatz und Taubstummengasse (TU Nähe)
Alserbachstraße 1, 9. Bezirk, Straßenbahn 38, 37, 33, 5
LINK

Das besondere an diesen netten kleinen Cafes ist, dass es neben Koffein auch noch Kohlenhydrate gibt! Nämlich in Form von Bagels. Am besten also einen guten Kaffee zwischen 2 und 3,40€ (auch mit Geschmack möglich) und einen Bagel zwischen 2,80 und 4,90€. Es gibt auch Bionade oder
verschiedene Cokes, sogar Dr. Pepper, ein Frühstück zwischen 5 und 8,50€ und Muffins, Cookies, belgische Waffeln, Ben & Jerry's Eis,.... 
Zu empfehlen sind der Avocado Bagel, Humus Bagel, American Bagel,...äh, ja, das habe ich bis jetzt alles probiert. Ich bin mir aber sicher, dass die anderen auch zu empfehlen sind! Muffins sind besonders für Zuckersüchtige, da sie voll sind mit Schokolade oder Früchten und Zucker natürlich, das ganze dann auch noch warm serviert. Besser den Kaffee zu diesen Desserts nicht zuckern, da die Gefahr besteht, dass man dann den Muffin nicht mehr hinunter bekommt (ich spreche aus Erfahrung!)
Die Atmosphäre ist sehr nett in dem Lokal. Es gibt eine Raucher- und eine Nicht-Raucher-Zone, im Fernsehen läuft GoTv und die Musik im Hintergrund reicht von Jazz über Indie bis aktuelle Charts und klassischen Rock'n'Roll. Der Internetzugang ist einwandfrei und die KellnerInnen immer freundlich und meist schnell. Zeitschriften liegen zur freien Entnahme aus und man kann sich auch gut alleine hier beschäftigen. Im Sommer gibt es draußen Sitzmöglichkeiten, wobei dafür eher das Lokal im 9. zu empfehlen ist. 
Gezahlt wird hier an der Kassa, so wie in den Staaten also, und wer öfter kommt, sollte nach einer Kaffee- bzw. Bagelkarte fragen, jeder 10. ist gratis! Außerdem kann man sich auch Bagels ohne Belag mit nach Hause nehmen und Coffee 2 go gibt es auch. 
Insgesamt also ein netter Ort um zu lernen, einen Snack zu sich zu nehmen, oder einfach nur mit Freunden zu plaudern. Have a look!

by J-Vienne

Freitag, 6. März 2009

Cuadro

Am Margaretenplatz, 1050 Wien (U4 Pilgramgasse, 12A, 13A, 14A, 59A) LINK

J-Vienne und ich haben gestern unseren Abend im Cuadro verbracht. Geplant war nur was trinken zu gehen… Wie das eben so ist, habe ich noch andere Leute eingeladen und irgendwie kam alles anders.

 















Erstmal muss man wirklich die Augen aufmachen und sich nicht von der Hofgasse nebenan ablenken lassen (die Hofgasse sieht soo hübsch aus), dann findet man das Lokal ganz schnell. Es steht nämlich Cuadro drauf und ist rot beleuchtet. Wenn man reinkommt sieht man die Bar und "The Wall" (wobei das für mich immer noch Pink Floyd vorbehalten ist). "The Wall" ist eine farbige Wand die ihre Farbe wechselt. Wenn man nicht lange dort ist, dann bemerkt man die Veränderung wahrscheinlich kaum.
Getrunken haben wir Soda mit Sirup. Soda kostet 1€; Soda mit Sirup kostet 1,20€. Es gibt verschiedene Sorten, also J. hatte Holunder mit Zitronenmelisse und ich hatte Johannisbeere mit Minze. Man bekommt also ein Glas mit Soda und Strohhalm und dann in einem Extraglas Sirup. Sirup ins Glas, mit dem Strohhalm umrühren und fertig.
Plötzlich haben wir beide Hunger bekommen. Ich hab einen vegetarischen China Burger gegessen (4,70€). Normalerweise bekommt man da so ein Tiefkühl-Gemüselaibchen das nach weniger schmeckt als Papier mit Fett und meistens schlechter. Hier nicht. Das Laibchen war wirklich lecker. Es war plump gesagt asiatisch gewürzt und vor allem war es hausgemacht.
Also Daumenhoch für den ersten guten Veggie-Burger den ich gegessen habe. Nachspeise gab's diesmal eher reduziert – eine Heiße Schoko mit Milchschaum. Das war ein bisschen kompliziert, weil im Cuadro heißen die Heißen Schokis wie die Kaffees abhängig von der Milch. Unverständlich? Also z.B. eine Schoko Latte ist eine Heiße Schoko mit viel Milch, eine Schoko-Capuccino ist mit Milchschaum usw. Gekostet hat der Spaß 3,00€. Die Kaffees und Schokis kosten so zwischen 2,70€ und 3.60€. Desserts kosten zwischen 2,60€ und 4,60€. Das Pärchen das sich gegenseitig mit dem Tiramisu gefüttert hat, hat sehr zufrieden ausgesehen, also sind die Desserts wahrscheinlich lecker.
Wir haben uns diesmal vorgenommen noch einmal zu kommen und das Frühstück zu testen. Es gibt eine große Auswahl und die bis 16:00 Uhr! Essen kann man auch wenn man keine Burger will. Es gibt so Bio-Spaghetti um 7,40€. Es gibt übrigens eine Happy Hour bis 19:00. 
Noch kurz ein Wörtchen zum Örtchen und dann zur Musik. Die Toiletten sind sauber, es gibt aber kein normales von mir geliebtes Klopapier sondern so doofes wo man ein Blatt nach dem anderen aus dem Spender ziehen muss. Die Musik war sehr eigenwillig. Es hat begonnen mit Eminem (JA, wirklich!!!), dann war irgendwann so eine Latino-Jazz-klassische Tänze Phase, dann war wirklich Jazz, dann war wieder Pop. Das war schon ganz interessant.
Um 00:00 Uhr war dann Sperrstunde und der Abend damit beendet.
Im Sommer gibt es (man munkelt) einen Gastgarten der ganz toll sein soll.

von N-Vienne

Freitag, 27. Februar 2009

Before Sunrise

Noch ein Film der in Wien spielt.



Wer erkennt die Drehorte?

Donnerstag, 26. Februar 2009

Phil


Gumpendorferstraße 10-12, 
1060 Wien 
(U2 Museumsquartier, U3 Neubaugasse -> am besten gegenüber vom Leiner runter zur Gumpendorferstraße, da ist es schon an der Ecke) LINK

Parallel zu der wohl am häufigsten besuchten Einkaufsstraße Wiens verläuft die Gumpendorferstraße, die Shoppingflüchtigen mehr als genug Gelegenheiten bietet einen Gang runter zu schalten. Besonders gut dazu eignet sich das Phil! Zugegebenermaßen, hier kann man auch konsumieren, und zwar mehr als in üblichen Cafés, aber eben alles in einer angenehmen Atmosphäre, fast so wie daheim. Das Phil ist ein Ecklokal mit großen Fenstern, durch die man schon von draußen den besonderen Charme ausmachen kann: Retro! Denn in diesem Lokal ist kein Möbelstück wie das andere, alles sieht aus wie ein Sammlerstück vom Flohmarkt und man glaubt es kaum, aber alles gibts zum Verkauf. Lenkt man zum Beispiel seine Aufmerksamkeit zur Decke sieht man eine Sammlung von unterschiedlichsten Lampenschirmen bis Lustern mit freundlichen Preisschildern daran. Wem also der Terrassenstuhl aus den 70igern an Omas Garten erinnert, kann ihn nach nettem Fragen sogar mit nach Hause nehmen.
Sitzt man nun gemütlich am Tisch, kann man sich schon auf die Karte stürzen. Kaffees, Tees, Fruchtsäfte, die üblichen Alkoholika, Frühstück und kleine Snacks, alles ist da und zu einem nachvollziehbaren Preis erhältlich (denkt man an die Preise der Parallelstraße mag dies sogar überraschen). Für Naschkatzen gibts sogar extra Schmankerl: Schokobananen, 3 Stück, auf einem Teller serviert. 
Das ist aber noch lange nicht alles!! Das Phil ist auch gleichzeitig eine Buchhandlung, die sich im ganzen Lokal ausbreitet und in der man nach Herzenlust schmöckern kann. Nebenbei läuft auch noch eine CD, die man gleich kaufen kann, wenn sie einem zusagt! Vinyl und Cds, DVDs und Bücher, hauptsächlich an Kenner des Nicht-ganz-Mainstreams gerichtet. Durchstöbern lohnt sich auf jeden Fall beim Ausverkauf, hier verbergen sich nämlich richtige Schätze! Bedenkt man, dass man das ganze auch gleich mit einem Kaffee verbinden kann, werden sich auch Shoppingmuffel hier wohlfühlen. WirelessLAN gibts für die ganz fleißigen.
Auf dem Weg auf die Toiletten (da kann ich nix negatives sagen) sollte man sich die Zeit nehmen und die Poster und Flyer durchsehen. Das Phil arbeitet nämlich eng mit dem Gartenbaukino zusammen und es gibt immer wieder Hinweise zu besonderen Film- vorführungen, aber auch Konzerten und Theateraufführungen. Live im Phil selbst werden auch immer wieder Lesungen und Auftritte von Musikern abgehalten! Stöbern lohnt sich also!
Noch ein kleiner Tipp für besonders Interessierte: Link
Reinschauen und sich das Video über das Phil anschauen, sehr nett gestaltet und bringt das Phil so rüber wie es ist. Nur wenn man wirklich dort ist, ist es besser! "Schaut's vorbei, es ist für jeden was dabei"

von J-Vienne

Dienstag, 24. Februar 2009

The Third Man – Der dritte Mann

Filmausschnitt. Wo auch immer – in Wien
Sonntag OV um 14:30 im Burgkino! oder Dienstag 16:20 OV. LINK

Sonntag, 8. Februar 2009

Fluc

Praterstern 5, 1020 Wien (U1/U2 Praterstern) Link

Mitten vor dem Riesenrad

Das Fluc bzw. die Fluc Wanne befindet sich direkt bei der U-Bahn/S-Bahn-Station Praterstern. Die zwielichtige Geschichte dieser Station und der Gegend in Praternähe spiegeln sich trotz des Umbaus der Station selbst noch in den umliegenden Lokalen wieder. Das Fluc ist eines dieser Relikte aus jener Zeit. Ein kleines zweistöckiges Gebäude, das von einem weißen Zaun umgeben ist, weckt beim ersten Anblick vielleicht nicht das Bedürfnis einfach reinzugehen um sich zu amüsieren, aber der Schein trügt. 

Die Türsteher am Eingang des Zaunes begrüßen die Gäste freundlich und es kommt ein Gefühl der Vertrautheit auf. Geht man dann weiter in den oberen Bereich des Gebäudes auf Straßenlevel wird man von einem kleinen Raum mit Bar, Bühne und Wuzeltisch begrüßt. Oft finden hier kleine Konzerte von noch nicht so bekannten Bands statt, die den Raum dann bis zum Bersten füllen. Das Ambiente ist nett, aber nicht unbedingt als gemütlich zu beschreiben, ein Zeichen über der Bar und über den Eingängen weist auch auf Vorsicht vor Taschendieben hin. Was wieder daran erinnert, wo in Wien man sich eigentlich befindet.

Von Außen kommt man über ein paar Stufen hinunter in die Wanne, eine Halle für Konzerte und DJ-Auftritte, die besonders jenes Publikum anzusprechen scheint, das das Flex schon für zu kommerziell hält. Interessante Visuals gepaart mit der Lagerhallen-Atmosphäre erinnert an alternative Locations aus vergangen Jahrzehnten. Musikalisch gesehen bietet die Wanne besonders Elektronik-Fans (Minimal, D’n’B, ....) ein besonderes Schnäppchen in Wien.

Die Preise sind leider nicht so wie man sie hier erwarten würden, ein Bier um 3,70 plus Einsatz, passt nicht in diese „Heruntergekommene Bude“, jedoch sind die Preise für die Events (DJs Gebrüder Teichmann zum Beispiel 10€) scheinen fair.

Fazit: Wer lieber abseits der kommerziellen Szene seinen Abend genießen will, kommt hier auf seine Kosten. Interessantes Ambiente, gute Musik und ein kommunikatives Publikum, ein Ort wie man ihn in jeder Stadt gerne mal zufällig finden würde.

by J-Vienne

Montag, 26. Januar 2009

DAS Donau

Karl Schwaighofergasse 10, 1070 Wien


Wien’s bestgehütetes Geheimnis

AppleMarkDas Donau ist eines jener Lokale, das man nur findet, wenn man es schon kennt oder jemanden bei sich hat der es kennt. Wer nicht dieses Glück hat wird vermutlich einige Male an der unscheinbaren Eingangtür vorbeilaufen und sich wundern, ob er sich nicht in der Adresse geirrt hat. Dieses Lokal hat nämlich weder ein Schild, das anzeigt, dass sich hier etwas befindet, noch eine sehr einladende Tür, die auf eine interessante Lokation hindeutet. Einzig und allein die tiefen Bassklänge könnten dies andeuten. Die Tür sieht aus wie die einer verlassenen Lagerhalle und die Fenster sind verriegelt, kein einladendes Plätzchen also um den Abend zu verbringen???

Falsch gedacht! Was sich so gut versteckt, kann nur ein Geheimtipp sein und so ist es auch beim Donau! Eine ehemalige Synagoge wurde hier zu einem Unterground-Elektronik-Schuppen umfunktioniert, der regelmäßig DJs aus der Szene hosted. Die Musik läuft hier jedoch nicht ganz als Hauptattraktion ab, ist aber auch nicht nur für den Hintergrund gedacht, viel mehr trägt sie ganz speziell zu der Atmosphäre des Lokals bei. Ein anderes Merkmal des Donau sind die Visuals, die täglich wechseln! Hierbei werden verschiedenste Motive an die Wand projeziert (die angemerkt, ohne diese Visuals wirklich wie eine abgefuckte Lagerhalle wirken würde) und legen alles in ein dunkles Zwielicht, das die Möglichkeit bietet im privaten Kreis der Freunde zu bleiben. Sitzgelegenheiten gibt es viele, besonders die alten Kinosessel an den Wänden sind sehr bequem und bieten dunkle Ecken zum Verstecken. In der Mitte befindet sich die Bar, bei der es regelmäßig zur Happy Hour (meist in der ersten Stunde nach Öffnung) die gut gemischten Cocktails zum halben Preis gibt! Allgemein sind die Getränkepreise jedoch auf das studentische Publikum angepasst und laden zu feucht-fröhlichen Abenden ein. Für das Leibliche wohl gibt es im Lokal selbst eine Wiener Würstlbude mit Käsekrainer und Frankfurter und einem richtigen Würstlstandlverkäufer. Das Personal ist hier im allgemeinen freundlich und so gut wie immer für Small Talk zu haben.

Sehenswert sind auf jeden Fall noch die Toiletten! Wir können zwar nur von den Damentoiletten sprechen, aber diese sind mit interessanten graphischen Designs von Decke bis Boden bemalt und sind vor allem bei höherem Alkoholpegel ein besonders surreales Erlebnis.

Fazit: Das Donau bietet einen interessanten Abend mit Freunden und spricht bestimmt jeden Kunst und Musikliebhaber an. Unbedingt einmal Anschauen!

gepostet von J-Vienne

Sonntag, 25. Januar 2009

MQ Daily – Das Museumsquartier Part1

Museumsplatz 1, 1070 Wien (U2 Museumsquartier oder U2/U3 Volkstheater, div. Straßenbahnen) LINK MQ


Das MQ Daily LINK

Ich war heute mit T. im MQ. Nach einem langen Spaziergang durch die Innenstadt haben wir uns entschieden im MQ Daily einen Kaffee trinken zu gehen. Im Sommer war ich mit E-Vienne dort, da waren die Kellner allesamt unfreundlich, hektisch und trotzdem langsam und am Ende hat es auch noch angefangen zu schütten. Heute war die Kellnerin freundlich, schnell (wenn man bedenkt wieviel los war) und leider deshalb wieder ein bisschen hektisch.
Ich hatte ein großes Frühstück (inkl. Melange) um 8.20€. 
Das Frühstück haben T. und ich geteilt, den Kaffee hatte ich für mich alleine. Es wäre mir auch zuviel gewesen: 1 Semmel, 1 Kornspitz, Schinken, Käse, Butter, Gurkenscheiben, Tomatenscheiben und Paprikastreifen, ein weiches Ei und ein Müsli mit Joghurt, Honig und Früchten. 
Sonst standen auch ganz nette Gerichte in/auf der Speisekarte: Mohnnudeln mit Apfelmus um 5.90€, Waffeln um 3.90€, Frühstück gibt es bis 18 Uhr um 3.90–8.20€, Suppen um 2.30€. Die Desserts wie Schokokuchen usw. kosten immer um die 3€. Ganz toll finde ich, dass es Apfelstrudel und Topfenstrudel (3€) mit Vanillesauce gibt (4€). Es gibt auch immer einen Tagesteller um 6.70€ oder vegetarisch um 5.70€. Am Nachbartisch hat einer ein Schnitzel gegessen. Hat wirklich lecker und groß ausgesehen. Sehr empfehlen kann ich den Griechischen Salat. Der ist unglaublich gut und die Portion reicht locker für 2. Dann ist der Preis von 7.20€ auch plötzlich gerechtfertigt. Mir gefällt sehr gut, dass das Essen auch mal ausgefallener ist was die Zutaten-Kombinationen angeht außerdem ist das Essen vorwiegend von Biobauern – steht zumindest auf der Speisekarte. Möglicherweise wichtig: Alles auch als Take-Away!!
Ich finde ganz toll, dass wir ein Glas Wasser (und ein Keksi) zum Kaffee bekommen haben – das ist mittlerweile leider nicht mehr selbstverständlich.
Die Musik war abwechslungsreich von World Music zu Leonard Cohen Tribute und danach Jazz. Die Leute waren weniger abwechslungsreich, aber bis auf eine ältere Frau ist niemand unangenehm aufgefallen. 
Es sind dort eben eher die "Kreativen" ;).

gepostet von N-Vienne
















Foto von MQDaily Homepage

Mittwoch, 14. Januar 2009

Ultravox - Vienna

This means nothing to me.
Oh Vienna
Ein nettes Liedchen.
gepostet von N-Vienne