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Mittwoch, 27. Juli 2011

Gesund Schmausen in Wien

Die Jugendinfo Wien hat eine Gratis-Broschüre zum Thema Biolokale in Wien rausgebracht.
Empfohlen wird eine Auswahl von 33 Lokalen in 12 Bezirken und, nach näherem betrachten, diese Auswahl ist garnicht schlecht.

Auffällig oft sind es Lokale die wert auf vegetarisches Essen legen, was mich manchmal schon ein bisschen nervt, da ja bewusste Ernährung nicht unbedingt vegetarisch sein muss und dieser Stempel, diese Schublade ein bisschen unreflektiert ist (meiner Meinung nach). Allerdings in Anbetracht unserer Angewohnheiten kann es ja auch nicht schaden sich öfter gegen Fleisch- und für vegetarische Gerichte zu entscheiden.

Man kann die Broschüre hier runter laden oder sich im Jugendinfo holen.

Auf jeden Fall hab ich mich jetzt derart intensiv mit der Broschüre auseinander gesetzt, dass ich Hunger hab und mich zum Yppenplatz begeben werde, denn da bin ich tatsächlich nie, um mich dort durch die Lokale zu schlemmen :)

Montag, 18. April 2011

Spirali

Kirchengasse 22, 1070 Wien (13a, U3 Neubaugasse) LINK

Das Spirali ist mein Montag-und-Freitag-Mittagessen-Lokal. Es gibt dort tolle selbstgemacht Nudeln und Pesto und Saucen. Es gibt eine kleine Karte und täglich ein Tagesmenü und variierende Salate und Curry-Gerichte.
Das, das Essen gut und viel und preislich okay ist, ist allerdings noch nicht das schöne am Spirali.
1. Es gibt Tische draußen. Im Fenster mit Nachmittagssonne.
2. Man bestellt am Tresen und bezahlt gleich und wenn man fertig gegessen hat, dann muss man nicht mehr STUNDENLANG auf den Kellner oder die Kellnerin warten.

Für ein Mittagessen also genau perfekt. Und … hab ich schon erwähnt, dass es lecker ist?

Einziger Nachteil: Das Tagesmenü war bisher immer mit Fleisch (wenn ich dort war) und die Karte ist wirklich sehr reduziert … wenn man also kein Fleisch isst, dann ist die Auswahl manchmal schmerzlichst klein.
Trotzdem mag ichs. Und es gibt eine super Getränke-Auswahl.

Donnerstag, 8. April 2010

Wien in Rätseln

Ich rätsle ja nicht selten über Wien und seine Bewohner, aber das ist weitaus weniger angenehm als in dem Buch über Wien zu rätseln.


Habe ich gestern zufällig beim Kuppitsch am Campus entdeckt. Mehr dazu HIER und HIER.

Donnerstag, 20. August 2009

Albertgasse 39 = bar + kitch'n

Albertgasse 39, 1080 Wien (U6, 2, 5, 33 und 13a) LINK

Der Grund für mein erscheinen war eine Geburtstagsfeier. Ich habe dieses Lokal noch nie wahrgenommen und das hätte sich vermutlich auch nicht geändert wenn nicht diese sms gekommen wäre. Eigentlich ist das nicht so der Lokaltyp den ich mag, aber…

Es gibt draussen wirklich nette Sitzplätze an einer kaum befahrenen Strasse, aber wir sind leider drinnen im hinteren Eck gesessen. Dort im Eck gibt es Sofas und es ist eher Chill-out angesagt. Die Decke und die hintere Wand sind mit einem Stoff behängt und man hat ein bisschen ein Himmelbett- bzw. Hilfe-ich-werde-erdrückt-Gefühl. Ich muss zugeben, mehr als dieses Eck und die Toilette habe ich vom Lokal eigentlich nicht gesehen.
Ist es ein Restaurant oder eine Bar? Ich weiß es nicht. Beides glaube ich – oben Restaurant und unten Bar.

Die Cocktails sind ausgezeichnet (schön süss!) und der Kaffee ist, laut R., auch gut.
Kaffee kostet 2,50€, Tee kostet 3,30€, Bier kostet 2,70-3,50€, Caipirinha kostet 6,80€ und so Wodka mit Geschmack kostet 7€. Antialkoholische Cocktails waren super geil – an Lond Distance Runner und Coconut Banana kann ich mich noch erinnern. Vorsicht! Wer keine Ananas mag hat keine sehr große Auswahl.

Ich hatte ein bisschen Hunger und hab' mir deshalb Gemüsesticks mit Dip bestellt. Das sind Karotten, Paprika, Gurke und Stangensellerie mit Joghurt-Kräuterdip. Zuerst ist mir die Portion wenig vorgekommen, aber hey diese Sticks waren 10cm lang und es gab viiiiiele davon! Nur hätte ich mehr Joghurtdip gebraucht, aber egal! Gekostet hat der Gemüsespaß 3,70, was eigentlich okay war.Desserts gibt es bisher auf der Karte kaum welche – nur 2 und die sind teuer.

Ein bisschen erinnert es mich an das Cuadro. Aber erst im nachhinein.
Die Musik war übrigens schlecht aber das Klo war grün.

von N

Fotos von der Lokal Homepage.

Sonntag, 21. Juni 2009

Klimt

Der Film über Klimt mit John Malkovich als Gustav Klimt, Veronica Ferres und Nikolai Kinski als Egon Schiele. Hier der Trailer:




von N.

Montag, 8. Juni 2009

MQW

Museumsplatz 1, 1070 Wien (U2 Museumsquartier oder U2/U3 Volkstheater, div. Straßenbahnen)


(c) Rupert Steiner, MQ E+B GesmbH



Das ist jetzt vielleicht nicht fair und nicht korrekt und nur meine eigene, entsetzte, wütende, aufgebracht, unerhörte, traurige Meinung.

Das MuseumsQuartier stinkt! Es stinkt nach Heuchelei.
Gestern (Sonntag) war ich mit T. in der Nacht spazieren. T. wollte Mango-Lassi also auf zum MQ…
Da stehen wir dann in der Mariahilferstraße vor verschlossenen Türen… HÄ?
Ich kenn' mich nicht aus. Aufklärung: Damit die Bewohner des MQ in der Nacht nicht gestört werden, wurde beschlossen die Eingänge zu schließen. Nicht ALLE Eingänge, sondern nur bestimmte, der Haupteingang ist weiters die ganze Nacht offen und der Eingang Richtung Burggasse auch.
Außerdem ist es untersagt selbstmitgebrachte Getränke dort zu konsumieren. HÄÄÄÄÄ???
Was sind das für Menschen die im MQ wohnen und nicht damit rechnen dass es laut wird/ist?
Und warum sollte ich meine eigenen Getränke nicht mitnehmen und trinken dürfen? Ich darf ja auch am Europaplatz und am Heldenplatz meine eigenen Getränke trinken. Ich darf in den Öffis meine eigenen Getränke trinken.
Das MQ kann mich mal. Das ist so typisch – da wird in Wien etwas richtig tolles aufgebaut, etwas richtig einzigartiges und dann wird es irgendwann eingeschränkt und ist nicht mehr ganz so toll. Dann wird es weiter und weiter eingeschränkt bis es richtig doof ist. Und so geht das weiter. Immer weiter. Weil ein paar Bobos im MQ wohnen…
Dabei war ich immer so stolz auf das MQ :(

von N
P.S. Aufgrund der großen Aufregung meinerseits bitte ich darum wahrscheinliche Rechtschreib- usw. Fehler zu entschuldigen. Danke ;).

Nachtrag: Gerade entdeckt: Standard-Artikel zum Thema! LINK

Montag, 4. Mai 2009

Wien zum Ausmalen

Ein nettes und unnötiges Spielzeug:



Freitag, 20. März 2009

WIENBLOG Part II

LOOK @ vforvienna.wordpress.com

zur Eröffnung unseres zweiten/neben- Blogs laden wir euch ein endlich mal Lokaltipps zu posten!
Auf dem Wienblog2 gibts auch eine Vorschau was in Zukunft so geplant ist.


Mittwoch, 11. März 2009

Palmenhaus

Im Burggarten, hinter der Albertina (U1/U2/U3/U4 Karlsplatz, Volkstheater oder Stephansplatz und div. Ringstraßenbahnen) LINK


An einem schönen Frühlings- oder Sommertag sollte man unbedingt einmal ins Palmenhaus gehen und einen Kaffee, Saft oder ein Eis genießen. Oder sich zumindest dem selten so netten K&K-Feeling hingeben indem man einfach im Burggarten spazieren geht und es nur von außen betrachtet. Allerdings ist es dann vermutlich so verlockend, dass man doch auch etwas konsumiert. Das Palmenhaus hat Stil. Es ist geschmackvoll, es ist teuer und es ist das richtige für einen sonnigen Tag.





Ich war im Sommer mit einer Gruppe von Austauschstudenten dort frühstücken und das war wirklich eindrucksvoll. Wir mussten nicht selber bezahlen deshalb haben wir auch genüsslichst konsumiert. Die Preise sind nämlich teilweise ganz heftig, aber man zahlt eben auch für die Atmosphäre. Die Kaffeepreise sind aber okay – um die 3,20€. Allerdings halte ich ein Römerquelle 0.75 um 5,20 für einen schlechten Scherz. 

Die Bedienung damals war etwas überfordert mit 20 verkaterten Stundenten die fast alle nach Frühstück und vor allem Kaffee gelechzt haben, aber sonst ist alles ganz reibungslos verlaufen und ich weiß bis heute nicht wie hoch die Rechnung im Endeffekt war.

Aber ich denke man geht unter normalen Umständen nicht wirklich ins Palmenhaus um dort ernsthaft zu konsumieren sondern weil man die Stimmung, Atmosphäre – den puren Luxus – genießen will und dazu reicht ein Saft 0.2 um 2,80€ auch.


Gebaut wurde das Palmenhaus übrigens in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurde 1901 um die Jugendstilelemente erweitert. Das Schmetterlinghaus ist ein Teil des ehemaligen Gewächshauses und ist auch sehenswert! Der Eintritt ins Schmetterlinghaus beträgt für Erwachsene 5,50€, für Senioren 5€, für Schüler/Lehrlinge/Studenten 4,50€ und für Kinder ab 3 Jahren 3€.


von N-Vienne


Foto(s) von thmsprbr


Samstag, 28. Februar 2009

Cafe Leopold – Das Museumsquartier Part2

Museumsplatz 1, 1070 Wien (U2 Museumsquartier oder U2/U3 Volkstheater, div. Straßenbahnen) 

Cafe Leopold LINK

Heute geht es weiter mit der MQ-Serie.
Das Cafe Leopold ist im Gebäude in dem sich auch die Sammlung Leopold befindet. Zuerst ins Museum und dann ins Kaffeehaus – wie es sich gehört. 

Das Cafe Leopold (ohne Akzent am "e"!) ist im Columbo-Stil eingerichtet. Alles ist cremefarben, beige, hellbraun und/oder dunkelbraun. Das macht eine ganz einzigartige Atmosphere vorallem in Kombination mit den Lampen. Sehr angenehm.

Die Kellerin war sehr nett – hat gleich unseren Tisch abgewischt und wir mussten auch garnicht lang warten. Das liegt wohl daran, dass genug Kellner angestellt sind und deshalb kann sich jeder gut auf seine Kunden konzentrieren. T. hat mal wieder einen Espresso getrunken (= kl. Mocca um 1,90€) und ich eine Trinkschoki (= Choco-O-Lait um 3,50) beide waren wir sehr zufrieden mit unserer Wahl. Ein Choco-O-Lait ist ein lustiges Getränk. Man bekommt eine Tasse mit heißer aufgeschäumter Milch, dazu einen Schokowürfel in dem ein Holzspieß steckt. Diesen Würfel taucht man in die Milch ein und rührt oder wartet. Im idelfall (wie bei mir :) schmilzt der Würfel sehr schnell weg. Anfangs schwimmen ganz viele winzig kleine Schokotropfen in der Milch die sich aber dann auflösen und man hat schließlich eine fertige Trinkschokolade. Das schmeckt nicht nur sondern macht auch Spaß – mir zumindest.
Die Preise sind angemessen. Man kann dort ohne weiteres mal Mittagessen oder Frühstücken. Frühstück gibt es bis 16:00 und es kostet zwischen 6,90€ (vegetarisches Frühstück) und 9,90€ (Lachsfrühstück). Das Mittagessen kostet einen um die 8€ manche Gerichte kosten mehr. Suppen kosten 3,90€. Die Karte ist (wie im MQDaily) eher ausgefallen. Das nächste Mal wenn ich ins Cafe Leopold gehe werde ich einen Beef Burger um 7,80€ essen – der hat mich auf der Karte so angelacht, aber ich hatte leider keinen Hunger. Die Küche hat freitags und samstags bis 02:00 nachts geöffnet. Man kann hier auch Cocktails trinken – kosten alle 7,60€. Melange und Capuccino kosten 2,80€, ein Café Latte bzw. Milchkaffee kostet 3,20€ und Tees kosten 2,30€.

Eigentlich ist das Cafe ganz nett. Ich hatte es so negativ in Erinnerung, aber diese Vorurteile wurden definitiv widerlegt.

von N-Vienne



Dienstag, 20. Januar 2009

Das Süssi

Operngasse 30, 1040 Wien ( ca. 10-15 Minuten von U1, U2 und U4 Karlsplatz/Oper) LINK

Das Süssi ist ein ganz süsses Lokal. Eigentlich kenne ich das Süssi von Kittynn, mit der ich selbst leider nicht hingehen konnte, deshalb musste ich das später im Sommer nachholen und es ist wirklich herzig.
Wenn man es mal gefunden hat (ist leider nicht sooo einfach), dann darf man sich auf Zuckerbomben vom Feinsten gefasst machen. Ich hab damals eine Erdbeer-Pannacotta gegessen. Das war himmlisch. Die Portionen wirken auf den ersten Blick winzig, aber, ganz ehrlich, mehr braucht man nicht. Die Speisen sind total nett angerichtet in alten Tassen und Schüsseln und auch sehr farbenfroh dekoriert, also nicht nur für den Gaumen sondern auch für's Auge ein Genuss.
Guter Tipp: Glas Wasser dazu bestellen! Um den Zuckergehalt einwenig zu neutralisieren.
Meine Freundin B., mit der ich dort war, hat eine Art Haselnuss-Schoko Dessert gegessen. Das war ein kleiner warmer Kuchen mit ganzen Haselnüssen und Haselnuss-Schokocreme. Hat mir auch sehr gut geschmeckt (– ich hab' natürlich gekostet) und ihr auch. Für den Fall, dass man nachher etwas salziges braucht, gibt es auch Quiches.
Zum Namen vom Süssi - hierbei handelt es sich um eine Hommage an Sissi, wie man unschwer erkennen kann sobald man das Stübchen betreten hat (großes Sissi-Bild). Insgesamt ist diese Patisserie wohl ein Brückenbau von Wiener Kaffeehaus bzw. Wiener Charme zu Französischen Desserts bzw. Französischem Stil. Es erinnert einen an bisschen an die K.u.K.-Zeit bzw. so ein Versaille-Flair. Es ist unglaublich kitschig und schafft trotzdem dabei sympathisch zu sein. Wunderbar gut gelungen. Leider ist die Umgebung rundherum nicht die Schönste, aber man is(s)t mit den Augen sowieso abgelenkt.
Die Preise sind eine Spur über dem Durchschnitt – genau wie die Qualität. Eine ganze Quiche z.B. kostet 10€, eine Crema Catalana (so ähnlich wie Crème Brûlée) kostet 3,50€.

gepostet von N-Vienne